Ein weiterer Meilenstein im Jubiläumsjahr

Umdasch Group mit erfolgreicher Bilanz 2017

29.06.2018 | Umdasch Group mit erfolgreicher Bilanz 2017

- Doka mit einem Plus von 17% in Europa + 7% in Overseas auf Rekordniveau
- umdasch The Store Makers wachsen um mehr als 13%
- Umdasch Group Ventures erweitert ihren Wirkungskreis


Im Jubiläumsjahr – die Firma Umdasch feiert 2018 ihren 150. Geburtstag – gibt es neben den zahlreichen Feierlichkeiten einen weiteren Grund, sich zu freuen: die Bilanzergebnisse des Vorjahres 2017.

Seit 2010 ist die Umdasch Group um knapp 60% gewachsen – einen wesentlichen Beitrag dazu leistete das Jahr 2017, das zu einem der erfolgreichsten der Unternehmensgeschichte zählen darf. Im Berichtsjahr 2017 ist die Umdasch Group um mehr als 12% auf einen Umsatz von 1,44 Mrd. € gewachsen. In absoluten Zahlen betrug das Wachstum 159 Mio €. Übertroffen wird dies vom Konzernergebnis vor Steuern, das im Vergleich zu 2016 (92 Mio. €) um mehr als 27% auf 117 Mio. gesteigert werden konnte.

Die Zahl der Mitarbeiter wurde im Berichtsjahr von 7.641 auf 7.856 gesteigert (Jahresdurchschnitt). Dabei entfallen jeweils etwa 50% der Steigerung auf Österreich und International.

Mit 73 Mio. € leistete die Umdasch Group 2017 die höchste Investitionssumme seit 2012. Diese entfällt einerseits auf den Ausbau bzw. die Erneuerung zahlreicher Standorte – etwa in New Jersey (USA), wo das Unternehmen in einem ersten Schritt 12 Mio. € investiert hat. Andererseits wurde im Berichtsjahr auch verstärkt in Akquisitionen im Venturing-Bereich investiert.


Die Entwicklungen im Detail
Die Schalungstochter Doka verzeichnet 2017 mit einem Wachstum von knapp 17% in Europa und 7% in Overseas (währungsbereinigt 9%) ein Rekord-Umsatzjahr. Das widerspiegelt auch die Auslastung der Produktionen in Amstetten und der Slowakei, die ihre Leistung um fast 18% steigern konnten.

Der Zuwachs ist einerseits auf die positive Konjunktur der Bauindustrie zurückzuführen. Ein klarer strategischer Fokus sowie gut eingespielte Kunden-Prozesse lassen die Wachstumsraten der Doka aber deutlich über denen des konjunkturellen Aufschwungs liegen. Speziell in Europa: Alle drei Regionen – Zentraleuropa, West- und Osteuropa – konnten ihre Ziele sowie die Vorjahresniveaus übertreffen.

In den außereuropäischen Märkten sind Nordamerika und der Mittlere Osten nach wie vor die stärksten Umsatzbringer. In Asien und Lateinamerika sind die Schalungsexperten in einer Phase der intensiven strategischen Ausrichtung. Erfolgreich gestaltete sich 2017 ein weiteres Mal die Vertriebsmarke Form-on, die Komponenten – also Stützen, Träger, Platten – an den Handel liefert. Sie konnte ihren Umsatz um 26% steigern.

Der große Zukunftsschwerpunkt der Doka liegt in der Steigerung der Baustellen-Produktivität, deren Potenzial laut Studien noch immer an die 60% beträgt. Die Frage nach mehr Wirtschaftlichkeit am Bau beantwortet die Doka mit Produkten und Services, die sich an Baufirmen, aber vermehrt auch an Bauherren, Architekten und Planer wenden. So ist sie etwa führend in der Anwendung von BIM, der digitalen Software zu Planung, Ausführung und Betrieb von Bauwerken. In der Digitalisierung sieht die Doka generell den großen Hebel für die Zukunft am Bau: sowohl im Vertrieb (etwa mit dem ersten Online-Shop für Schalung), als auch in der Methodik und im Sammeln und Verwerten von Daten, um die Potenziale in puncto Schnelligkeit und Produktivität heben zu können.

Umdasch The Store Makers konnten nach dem erfolgreichen Turnaround in 2016 die Aufwärtsentwicklung in 2017 festigen und weiter fortsetzen.

Trotz weiterhin großer Herausforderungen des stationären Handels – so etwa verlor der Einzelhandel 2017 je nach Branche bis zu 7% seiner Kunden – konnte die Ladenbautochter ihren Umsatz um mehr als 13% steigern.
Grund dafür ist einmal mehr die Division Food Retail, die mit einem Zuwachs von 16% in Zentraleuropa damit sogar die Marktführerschaft übernehmen konnte.

Bemerkenswert auch das Wachstum der Division Lifestyle Retail: ein Plus von 14% verteilt sich auf eine erfreuliche Marktentwicklung in den Bereichen Automobil, Banken und Versicherungen sowie Systemgastronomie. Lediglich das Sorgenkind „Mode“ ist weiterhin rückläufig, kann aber von den zuvor genannten Branchen kompensiert werden.

Freude machte 2017 die Division Premium Retail – mit einem Prestigeprojekt, dem großflächigen Umbau des „Harrods Knightsbridge“ gelang im Vorjahr endgültig der Durchbruch. Um diesen Bereich zu stärken, wurde im Dezember der kroatische Ladenbauer ATT Furnishing zu 100% akquiriert. Das Unternehmen gilt als Edelmanufaktur, die durch höchste Verarbeitungsqualität besticht – ein Merkmal, das im Premium-Segment unabdingbar ist.

Die bisher liebevoll als „Küken“ bezeichnete Einheit Digital Retail hat 2017 diesen Nimbus endgültig abgelegt und ist zu einem namhaften Anbieter im Bereich Digital Signage, multisensuale Erlebnisse, elektronische Preisauszeichnung und Besucherstromanalysen geworden.

Mit gelungener Neuausrichtung verpassten sich die Ladenbauer auch einen Refresh ihres Markenauftritts: Mit neuem Logo umdasch und dem Zusatz The Store Makers setzen die Ladenbauer ein Zeichen der Erneuerung hin zum Markt und zu den Kunden.

Zukunftsträchtige Innovationen am Bau aufzuspüren, auf ihr Potential hin zu überprüfen und sich gegebenenfalls daran zu beteiligen, war und ist der Zweck des Anfang 2017 gestarteten Venturing Unternehmens der Umdasch Group. Mit einem ersten großen Coup – der 30%-Beteiligung an der Amerikanischen Contour Crafting Corporation, einem Unternehmen der serienmäßigen Produktion von 3D-Gebäudedruck-Robotern – konnte dieser Zweck auch gleich unter Beweis gestellt werden. Nun erfolgt ein weiterer strategischer Schritt: die Idee, neuer Geschäftsmodelle im Bereich Bau bzw. Bauprozesse wird um die Branche Handel erweitert, um damit auch der zweiten Unternehmenstochter, den Ladenbauern, gerecht zu werden. Damit einher geht auch der neue Name: aus der Doka Ventures wurde die Umdasch Group Ventures – ein Think-Tank rund um neue Geschäftsmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungsindustrien Bau und Handel.

Gelebte soziale Verantwortung – seit 150 Jahren
Ihre soziale Rolle ist in der Umdasch Group seit jeher ein Teil der gelebten Unternehmenskultur. Im Fokus dessen steht das Jubiläumsjahr 2018, das das Unternehmen seinen Mitarbeitern widmet. Zahlreiche Aktivitäten und Events rund um den Globus und über das ganze Jahr verteilt sollen die Werte des Unternehmens ins Zentrum des Bewusstseins rücken und die Mitarbeiter als zentralen Erfolgsfaktor für eine 150-jährige Unternehmensgeschichte feiern. Darüber hinaus setzt sich das Unternehmen weiterhin für viele gesellschaftsrelevante Themen und Initiativen ein. Etwa mit der Umdasch Foundation, deren Zweck es ist, Kindern und Jugendlichen mit schwierigem sozialen Background oder in Entwicklungsländern eine Chance auf eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen.

Ausblick 2018
Die aktuellen Daten nach den ersten Monaten lassen auf eine Fortsetzung des Erfolgskurses der vergangenen Jahre schließen. Mit der Dynamik der Organisation, der Breite des Produkt- und Serviceangebots sowie einer auf Innovation ausgerichteten Wachstumsstrategie ist die Umdasch Group mit ihren Tochterunternehmungen bestens vorbereitet, den Wind einer durchwegs positiven Konjunktur zu nutzen und in Erfolgszahlen zu übersetzen.

Details sowie die Erfolgsprojekte der Tochterunternehmen können unter Geschäftsbericht 2017 online nachgelesen werden. Bei Interesse kann auch ein gedrucktes Exemplar angefordert werden.


Die Umdasch Group AG im Überblick
Die international erfolgreiche Umdasch Group AG ist mit ihren Unternehmenstöchtern Doka und umdasch The Store Makers in rund 70 Ländern an mehr als 170 Standorten tätig. Seit 2017 beteiligt sich der Konzern mit der dritten Unternehmenstochter Umdasch Group Ventures an zukunftsträchtigen, vorrangig disruptiven Innovationen am Bau und im Handel. Das im Familienbesitz befindliche Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit 7.856 Mitarbeiter und zählt mit 1,44 Mrd. Euro Umsatz zu den Top-Playern der heimischen Industriebranche. Der Fokus liegt neben einer starken Internationalisierung auf ständiger Innovation. Aktuell werden 88% des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet.

Pressekontakt

Evi Roseneder
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